Ganzheitlich-Integrative Atemtherapie

Die Atmung als Barometer für unser Befinden.

Die Atmung ist sehr sensibel, reagiert auf jede Situation, jede Gefühlsregung, jede Bewegung und hängt von unserem aktuellen Befinden ab.

Angst - lässt unseren Atem stocken und lässt ihn oberflächlich werden

Glück - lässt unseren Atem springen

Schlaf - verlängert die Pausen zwischen den Atemzügen und geht in die Tiefe

Bewegung - verkürzt die Pausen zwischen den Atemzügen und lässt uns im oberen Raum atmen

 

Beobachten Sie sich selbst. Seien Sie achtsam sich selbst gegenüber. Wo spüren Sie Ihren Atem? Wie ist Ihr Atem? Fliesst er gerade oder ist er stockend?

Die Atemmassage und Atembehandlung (auf der Liege)

In der Atemmassage wird über Berührungen (meist auf der Haut) auf die Muskelspannung und die Atembewegung eingewirkt. Ziel der Atemmassage ist eine Spannungsregulation der Muskulatur (Eutonie) und dadurch ein freies fliessen des Atems. Von diesem erstrebenswerten Ausgangspunkt aus, können wir uns mit Leichtigkeit in die Entspannung oder in die Aktivität begeben.

Die Atemmassage fördert die Körperwahrnehmung und die Atem- und Bewegungsfähigkeit und kann ein möglicher Weg für die persönliche Entfaltung und Weiterentwicklung sein.

Teil der Atemmassage können die Reizgriffe nach Schmitt sein, welche aus der Reflektorischen Atemtherapie stammen.

 

Die Atembehandlung findet auf der Liege am bekleideten Körper statt. Zum Beispiel Gelenk- und Peripheriearbeit (Arbeit an Armen und Beinen), Atemraumaufbau, Zentrierungs- und Knochenpunktarbeit. Auch hier wird die Wahrnehmung für Körper, Atem und Raum geschult.

Atem-, Körper- und Bewegungsübungen

Wahrnehmungsübungen im Sitzen, im Stehen und im Liegen (z.B. Kei Raku Formen).

Was spüre ich wo? Was empfinde ich? Was macht es mit mir, was löst es aus? Ruhe? Trauer? Wut? Freude? Glück? Was geschieht mit meinem Atem? Wie/was fühle ich, wenn ich meine Haltung verändere? Was passiert, wenn ich meinen Atem verändere?