Ein Dankeschön an deine Hände (Handpeeling)

Wahrnehmung, Achtsamkeit, Wellness, eine Übung von 5-10 Minuten Dauer

 

Heute möchte ich Dich einladen Deine Hände zu verwöhnen. Das ist eine gute Gelegenheit Zeit für Dich zu haben, Dir etwas Gutes zu tun und wahrzunehmen was bei Dir passiert. Natürlich kannst Du auch Deine Füsse oder den ganzen Körper auf diese Weise verwöhnen, zum Anfangen eignen sich aber die Hände besonders gut, da sich der Aufwand im kleinen Rahmen hält und der Erfolg gut spürbar ist.

 

Ein Dankeschön an deine Hände (Dauer 5-10 Minuten - oder so lange Du magst)

 

Schau, dass Du Dir 5-10 Minuten Zeit nehmen kannst, in denen Du nicht gestört wirst. Schalte Dein Telefon aus, achte darauf dass das Radio oder der Fernseher nicht läuft (ausgewählte Entspannungsmusik ist natürlich schon erlaubt). Schaffe eine für Dich angenehme Atmosphäre. Wenn Du magst zünde eine Kerze an oder versprühe etwas von Deinem Lieblingsduft.

 

Für dieses "Rezept" benötigst Du folgende Zutaten:

  • 4-5 EL Zucker (man kann auch Salz nehmen, das brennt jedoch bei kleinen Wunden/Schnitten)
  • 4-5 EL Olivenöl
  • grosse Schüssel, in der Deine Hände Platz finden

Zubereitung: Vermische das Olivenöl und den Zucker in der Schüssel, sodass sich ein Peeling von angenehmer Konsistenz ergibt (weder zu trocken, noch zu ölig). Je intensiver die Peelingwirkung sein soll, desto weniger Öl solltest Du verwenden.

 

Anwendung: Reibe Deine Hände mit der Peelingmasse ein. Massiere Deine Hände gegenseitig. Sei mit Deiner Aufmerksamkeit bei Deinen Händen. Denk einmal daran, was diese Hände alles leisten, was wir für selbstverständlich halten. Tag für Tag. Danke ihnen für ihre Zuverlässigkeit, für ihre Genauigkeit mit der sie eine Arbeit ausführen, für ihre Feinheit und Zärtlichkeit mit der sie berühren können.

Wie fühlt sich die Hand an, die massiert wird? Ist der Druck zu stark oder verträgt es an manchen Stellen etwas mehr? Gibt es Orte an Deiner Hand, die nur sanft massiert werden wollen? Spürst Du die unterschiedliche Beschaffenheit Deiner Haut? Wandere nun mit dem Fokus zu der Hand, die massiert, wie fühlt es sich an zu massieren? Spürst Du die Schönheit der Hand, die Du massierst? Versuche auch auf Deine Atmung zu achten. Wo nimmst Du Atembewegung wahr? Wie ist Dein Atem, ruhig, versunken in Dein Tun, oberflächlich, kaum wahrnehmbar? Kehre mit Deiner Aufmerksamkeit zu den Händen zurück. Sei ganz bei Dir und achte darauf, wann es Zeit ist aufzuhören.

 

Wasche Deine Hände unter lauwarmen Wasser ab und tupfe sie nur trocken. Schau sie an, fühle die Weichheit, zart und sanft können sie sich gegenseitig berühren. Geniesse Deine Hände.

 

Wenn Du magst, kannst Du die Hände noch eincremen, was jedoch nicht notwendig ist wegen des Olivenöls. Dasselbe kannst du auch mit Deinen Füssen machen, auch sie verdienen ein Dankeschön, tragen sie uns doch tag-täglich durchs Leben.

 

Zum Schluss:

Wie fühlt es sich an etwas für sich getan zu haben? Wie fühlen sich Deine Hände an? Sind sie belebter, präsenter oder merkst Du keinen Unterschied zu vorher? Konntest Du mit Deinen Gedanken bei Dir und Deinen Händen bleiben oder sind Deine Gedanken abgeschweift? War es möglich mit Deiner Aufmerksamkeit von der einen in die andere Hand zu wandern? Konntest Du Deinen Atem wahrnehmen?

 

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